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Israelnetz — Nachrichten aus Israel und dem Nahen Osten
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Israel besonders gut vor Cyberangriffen geschützt — 31.1.2012 — http://www.israelnetz.com
BRÜSSEL (inn) — Israel, Finnland und Schweden sind im Vergleich mit 20 anderen Staaten am besten auf Angriffe auf ihre öffentlichen und privaten Computersysteme vorbereitet. Das geht aus einer Studie zur Cybersicherheit der Brüsseler Denkfabrik „Security and Defence Agenda“ (SDA) in Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Sicherheitsspezialisten McAfee hervor. Alle drei Staaten erzielten bei der Studie 4,5 von 5 möglichen Punkten. Die USA, Deutschland, Großbritannien, Spanien, die Niederlande, Dänemark Estland und Frankreich erreichten 4 Punkte. Italien, Russland und China erzielten nur 3 Punkte.
Irak will Reisen nach Israel verbieten — 31.1.2012 — http://www.israelnetz.com
BAGDAD (inn) — Etwa 50 irakische Parlamentsabgeordnete planen ein Gesetz, das den Bürgern ihres Staates Reisen nach Israel verbieten soll. Offiziell gibt es keine diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Staaten.
Peres kritisiert Unterstützung der Hamas durch Türkei — 30.1.2012 — http://www.israelnetz.com
JERUSALEM / DAVOS (inn) — Der israelische Staatspräsident Schimon Peres hat eine angekündigte Finanzierung der Hamas durch die Türkei kritisiert. Am Sonntag hatte die israelische Tageszeitung „Ha´aretz“ unter Berufung auf türkische Quellen berichtet, dass die Türkei unter Umständen die Hamas mit 300 Millionen Dollar unterstützen werde.
Palästinensisches Fernsehen glorifiziert Itamar-Attentäter — 30.1.2012 — http://www.israelnetz.com
RAMALLAH (inn) — Einer der Mörder von Itamar ist im palästinensischen Fernsehen öffentlich von Angehörigen gelobt worden. Die Moderatorin schloss sich den wertschätzenden Äußerungen an. Im März vergangenen Jahres hatten zwei Palästinenser in der Siedlung fünf Mitglieder der israelischen Familie Vogel kaltblütig ermordet — darunter waren zwei Kinder und ein kleines Baby.
Israelische Landwirte entwickeln schwarze Tomaten — 29.1.2012 — http://www.israelnetz.com
MODI´IN (inn) — Auf der Landwirtschaftsausstellung „Arava Agricultural R&D“ Anfang Februar präsentieren israelische Farmer neue Obst- und Gemüsesorten. Darunter sind unter anderem rote Zitronen, lilafarbene Möhren und schwarze Tomaten. Die neue Tomate trägt den Namen „Black Galaxy“ (etwa: schwarze Galaxie) und wurde von der Firma „Technological Seeds DM“ entwickelt. Die Farbe werde durch ein spezielles Pigment erzeugt, welches aus der Heidelbeere gewonnen wurde, so das Unternehmen. Das Pigment sei lichtempfindlich. Je länger die Zeit zwischen Ernte und Verzehr ist, desto dunkler wird das Gemüse.
Studie: 80 Prozent der israelischen Juden glauben an Gott — 27.1.2012 — http://www.israelnetz.com
JERUSALEM (inn) — Religion spielt in Israel wieder eine größere Rolle. Das ergab eine Studie zur Religiosität bei jüdischen Israelis. Demnach glauben rund 80 Prozent der israelischen Juden an Gott.
Ehefrau von Terror-Opfer bringt Baby zur Welt — 26.1.2012 — http://www.israelnetz.com
HEBRON (inn) — Puah Palmer, die Witwe des von Palästinensern getöteten Israelis Ascher Palmer, hat am Mittwoch ein Mädchen zur Welt gebracht. Ihr Ehemann und ihr einjähriger Sohn Jonathan waren im September bei einem Angriff mit einem Stein auf ihr Auto ums Leben gekommen. Zum Zeitpunkt des Anschlages war Puah im fünften Monat schwanger. Ofer Ohana, ein Freund der Familie und einer der ersten Mitglieder des Rettungsteams, die damals am Tatort eintrafen, sagte nach der Geburt: „Egal wie sehr sie uns vernichten wollen, wir vermehren uns und werden stärker.“ Das berichtet die Tageszeitung „Yediot Aharonot“.
Kritik an Ehrung von Mitri Raheb — 25.1.2012 — http://www.israelnetz.com
BADEN-BADEN (inn) — Die Verleihung des deutschen Medienpreises an den Bethlehemer Pastor Mitri Raheb hat unter Theologen, Freunden Israels und Experten für Christen im Heiligen Land Befremden und sogar „Entsetzen“ ausgelöst. Am Mittwoch berichtete Israelnetz von der Preisverleihung an Raheb am 24. Februar. Der „leise Friedensstifter“, so die Begründung der Jury, bekomme den Preis, weil er „Orte der Begegnung, des Austauschs und des Dialogs“ geschaffen habe. Da wird die übliche Formel der Verständigung zwischen „Juden, Christen und Moslems“ verwendet, ohne zu erwähnen, dass die von Raheb gegründete Schule und die Begegnungszentren grundsätzlich für Juden gesperrt sind, da es israelischen Bürgern seit Ausbruch der Intifada unter Strafe verboten ist, palästinensisch autonome Gebiete zu betreten, also auch Bethlehem.
Tel Aviver Bürgermeister erinnert an Olympia-Opfer — 25.1.2012 — http://www.israelnetz.com
MÜNCHEN (inn) — In diesem Jahr wird der 40. Jahrestag des Attentats bei den olympischen Spielen 1972 in München begangen. Tel Avivs Oberbürgermeister Ron Huldai würdigte am Dienstag die Opfer dieses palästinensischen Terrors. In Anwesenheit des israelischen Generalkonsuls, Tibor Schalev-Schlosser, legte Huldai an der Gedenktafel für die ermordeten Sportler einen Kranz nieder. Wie das Konsulat in München mitteilte, hob er dabei die Wichtigkeit der Erinnerung an diese Israelis hervor.
Netanjahu begrüßt Sanktionen gegen Iran — 23.1.2012 — http://www.israelnetz.com
JERUSALEM (inn) — Die EU will wegen des vermuteten Atombombenprogramms Sanktionen gegen den Iran verhängen. Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu begrüßte die Entscheidung am Montag. In Zukunft will der europäische Staatenverbund auf den Import von Öl aus dem Iran verzichten sowie die Konten der iranischen Zentralbank einfrieren lassen.
Palästinenserin trifft israelischen Lebensretter — 23.1.2012 — http://www.israelnetz.com
UMM EL-FAHM (inn) — Im Sechstagekrieg rettete ein israelischer Offizier einem palästinensischen Mädchen das Leben — nun haben sich die beiden nach fast 45 Jahren erstmals wieder getroffen. Die Palästinenserin freute sich darüber, den Retter auch ihren Kindern vorstellen zu können.
Experten: Antisemitismus mitten unter uns — 23.1.2012 — http://www.israelnetz.com
Bei 20 Prozent der deutschen Bevölkerung haben Experten antisemitische Tendenzen festgestellt. Am Montag stellten Wissenschaftler und Politiker aller Fraktionen einen „Antisemitismus-Bericht“ vor. Demnach ist Judenfeindlichkeit in der Bundesrepublik nach wie vor an der Tagesordnung, besonders unter Rechtsextremisten. Quer durch die gesellschaftlichen Schichten ziehe sich ein latenter Antisemitismus, also eine Judenfeindlichkeit, die sich weniger in Taten als in Grundeinstellungen ausdrücke.
ILI-News — I Like Israel Folgende Infos kommen, mit freundlicher Genehmigung, von http://www.il-israel.org. Wer mehr Nachrichten von http://www.il-israel.org haben möchte, kann sich den Newsletter unter dieser Adresse bestellen! http://www.il-israel.org
Kind beißt Schlange — 29.1.2012 — http://www.il-israel.org
Die klassische Anweisung für eine journalistische Sensation hat der zwei Jahre alte Imad Gadir aus Schfaram verwirklicht. Das Baby hat einer Schlange den Kopf abgebissen. Sicherheitshalber brachten die aufgeregten Eltern ihr Kind zur Untersuchung ins Rambamhospital nach Haifa. (Ynet)
„Kulturkampf“ in Israel beigelegt. — 29.1.2012 — http://www.il-israel.org
Seit über hundert Jahren bringen polnische und deutsche Juden (Jekkes) ihre gegenseitige Abneigung mit Witzen, „Warnungen“ und Hänseleien zum Ausdruck. In Tel Aviv haben jetzt die „Jekkes“ und die Polen bei einem sehr belustigten Treffen „Frieden“ geschlossen. (Hagalil)
Kaffeekultur — 29.1.2012 — http://www.il-israel.org
„Ihr solltet stolz auf die Qualität des israelischen Kaffees sein, er schmeckt so gut wie in Italien.“ Das sagte Enrico Meschini, Kaffeeröster in vierter Generation und Vorsitzender des Europäischen Verbandes der Kaffeeröster, bei der professionellen Kaffee-Konferenz in Eilat. Israelis konsumieren pro Jahr/Kopf durchschnittlich 10 kg der schwarzen Bohnen. Straßencafés gehören zu Attraktionen Israels. (ynet)
Piercing-Wunden einfrieren — 29.1.2012 — http://www.il-israel.org
Keloide sind Wucherungen im Narbengeweben, unter denen vor allen Piercing-Träger leiden. Abhilfe bietet nun die intraläsionale Kryochirurgie von Prof. Yaron Har-Shai (Carmel Medical Centre): Die Keloide werden mit einer Spezialnadel durchbohrt, durch die flüssiger Stickstoff fließt. Die Keloide „erfrieren“, aber die äußere Hautschicht bleibt intakt. (presseportal) DJ
Erstes Satelliten-Trio — 29.1.2012 — http://www.il-israel.org
Das Technion plant eine feste Formation von 3 Nano-Satelliten ins All zu schicken. Mit nur 6 Kilo-Eigenwicht sollen diese in 600 Km Höhe die Erde umkreisen und bei der Ortung vermisster Personen behilflich sein. (jpost) DJ
Any.Do macht's! — 21.1.2012 — http://www.il-israel.org
Zettelwirtschaft war gestern, digitales To-Do ist heute: Mit Any.Do lassen sich Aufgabenlisten per Sprachsteuerung erstellen, priorisieren und mit Anderen teilen. Aufgaben werden per drag-and-drop organisiert oder durch Schütteln gelöscht. Das Android-App wurde jetzt von Techcrunch zur „besten App 2011“ gewählt. (nocamels) DJ
Die schönste Münze — 21.1.2012 — http://www.il-israel.org
Beim Wettbewerb des amerikanischen Verlagshauses Krause Publications erhielt die 2-Shekel-Gedenkmünze aus dem Jahr 2010 die beste Gesamtwertung und wurde zur künstlerisch schönsten Münze gewählt. Die Silbermünze zeigt Jona im Magen des Walfisches. (The Marker/Coin Week) MN
Vitamin D schlägt Hepatitis C — 21.1.2012 — http://www.il-israel.org
Die Aktivität von Viren wird durch Vitamin D gestoppt. Das bestätigten zwei voneinander unabhängige Forschungsteams. Die Forscher fanden ein Vitamin D produzierendes System in den Leberzellen, welches das Immunsystem aktivieren kann, um Viren wie Hepatitis C zu bekämpfen. Klinische Studien werden in Kürze folgen. (israelnetz) DJ
Neuer Radwanderweg im Norden Israels — 21.1.2012 — http://www.il-israel.org
Der Jüdische Nationalfonds hat einen 10 Kilometer langen Radwanderweg in der Jezreelebene von Givat Ela durch den Kefar Horesh Wald angelegt. (Haaretz) TS
Die Scorpions kommen — 21.1.2012 — http://www.il-israel.org
„Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit unseren Fans in Israel“, so Klaus Meine von den Scorpions. Die deutsche Metallband tritt am 7. Mai in der Nokia Arena in Tel Aviv auf. Zuletzt sangen die Scorpions 2005 gemeinsam mit dem israelischen Star Liel (Foto). Weitere angekündigte Stars für 2012 sind Madonna, Lady Gaga und Red Hot Chilly Peppers. (ynet) MN
Fingers Breakdance — 21.1.2012 — http://www.il-israel.org
Mit viel Talent und Humor entwickelt Lilach Chen aus Holon eine neue Dimension des Breakdance: den Fingers Breakdance. Mit mehr 24 Mio. Klicks sind ihre Videos bei YouTube ein Hit. Die 24-Jährige filmte bereits mehrere Werbespots für internationale Unternehmen wie Sony Ericsson und wurde zur „Best Show“ bei MTV gewählt. (Israel21c) MN
Wissenswertes — 2011 — Quelle dieser Infos www.il-israel.org http://www.il-israel.org
EU finanziert Terror: Großbritannien zahlte £ 90 Millionen für den laufenden Haushalt der Palästinensischen Autonomiebehörde 2010, ohne diesen zu kontrollieren. Ein Gesetz der Autonomiebehörde vom April 2011 stellt rund 4.500 Palästinenser und israelische Araber, die in Israel wegen Terror im Gefängnis sitzen, auf die PA Gehaltsliste. Die Gefangenen erhalten höhere Löhne als PA Beamte und Militärs. PA-Präsident Abbas zahlte Angehörigen eines Selbstmordattentäters 2.000 US-$. Auch Deutschland und Holland steuern zum PA-Haushalt bei. (Al-Hayat Al-Jadida, Palwatch)
Künftige Finanzhilfe für die Palästinenser ist angesichts der Eurokrise fraglich, so ein EU-Diplomat. Die EU zahlt jährlich eine halbe Milliarde Euro an die palästinensische Autonomiebehörde, für den Aufbau von Staatsinstitutionen und für die Zahlung der Gehälter des Beamtenapparats. Wegen der stockenden Friedensgespräche zweifeln EU-Beamte, ob jemals ein palästinensischer Staat entstehen wird. Der palästinensische Regierungssprecher Ghassan Khatib beschuldigte Israel: „Sowie die Besatzung vorüber ist, werden wir keine ausländische Hilfe mehr benötigen.“ Weil die arabischen Länder ihre versprochene Finanzhilfe nicht überweisen, fordert Premierminister Salam Fayad von dem Westen, die jährliche Auslandshilfe in Höhe von etwa einer Milliarde US-Dollar um weitere 640 Millionen Dollar aufzustocken. (Ynet)
Israel wieder auf Niveas Landkarten: Beiersdorf, Hersteller von Nivea-Crème, hat auf seinen Webseiten den „verschwundenen“ Staat Israel wieder eingefügt. Aus „Palästina“ wurde „Palestine Territories“. Ein israelischer Blogger hatte entdeckt, dass sein Land fehlte und bei dem deutschen Unternehmen protestiert. Beiersdorf reagierte prompt, fügte Israel in die Länderliste ein und schuf sogar eine — noch nicht fertige — Webseite auf Hebräisch für Israel. (Ynet)
Heuchler der Woche: Eine unglaubliche Rede hat Dr. Hans-Gert Pöttering (MdEP, Vorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung, Präsident des Europäischen Parlaments a.D.) in Jerusalem gehalten. Immer wieder hat er das „Existenzrecht Israels“ propagiert, als ob dieses keine Selbstverständlichkeit wäre, während er die Siedlungen für das einzige Übel in der Welt erklärte. So richtig legt Herr Pöttering im letzten Drittel seiner Rede (ab Seite 5) los. Ignorieren tut er nicht nur die Friedensbekundungen von Netanyahu, der sogar seine Bereitschaft erklärt hat zu Gesprächen ohne Vorbedingungen nach Ramallah zu fahren, wie auch die immer wieder bekundete schmerzliche Einsicht, dass Israel im Rahmen von Verhandlungen manche Siedlungen räumen werden muß, usw. Vor allem aber erwähnt Pöttering mit keinem Wort die Weigerung von Präsident Abbas, Israel als Jüdischen Staat anzuerkennen, geschweige denn die Charta der Hamas und ihre wiederholten Beteuerungen, Israel vernichten zu wollen. HIER der volle Redetext.
Jordanien gegen Palästinenserstaat: Jordanien Premierminister hat in einem Interview wissen lassen, dass sein Land gegen die palästinensische Unabhängigkeit in der UN im September stimmen werde. (JPost, World Tribun
Gaza Fünf-Sterne-Hotel: Friedensaktivisten künftiger Hilfsflottillen können künftig standesgemäß nächtigen im demnächst eröffneten Al-Mashtal — Fünf-Sterne-Hotel in Gaza mitsamt Swimmingpools, 225 Zimmern, Restaurants und Konferenzsälen. Der Neubau kostete 45 Millionen US-$. Hamas Premierminister Ismail Haniyeh erklärte, dass der Grenzübergang Rafah nach Ägypten mit 4,5 Millionen US-$ ausgebaut werde. Quelle: Al-Hayat (London), July 7, 2011; Falastin (Gaza), July 6, 2011.
UN Palästina-Experte hasst Juden: Der Palästina-Experte des UN-Menschenrechtsrates, Richard Falk, hat auf seinem Blog eine antisemitische Karikatur veröffentlicht: ein Hund mit Kipa bepinkelt eine Statue der „blinden Justiz“. Er hatte schon zuvor antisemitische Bilder publiziert. UN-Watch äußerte deswegen gegenüber der Hochkommissarin Navi Pillay „schwere Bedenken“. (Jewish Chronicle)
Zur deutschen Berichterstattung über Israel: schreibt Ralph Giordano in der WELT: „.Wenn ich aber immer wieder erleben muss, mit welcher Selbstverständlichkeit Israel hier bei uns von großen Teilen der öffentlichen und veröffentlichten Meinung auf die Anklagebank gesetzt wird; erleben muss, wie in meinem Vaterland Deutschland mit dem Stichwort “Gaza„ auf mein Mutterland Israel eingedroschen wird — dann pfeife ich auf Rücksichtnahme, Taktik und Defensive, dann packt mich helle Wut, dann empöre ich mich und schreie Zeter und Mordio!...“
Weitere Nachrichten
Weitere Nachrichten der Nachrichtenagentur idea — 1.2.2012
Siehe ... » unter http://www.idea.de
Extra Nachricht — Direkt aus Israel
Waldbrand auf dem Carmel — 5.12.2010 20.00 UhrDas Feuer ist nun unter Kontrolle, die Gefahr vorbei. Die Verantwortlichen in Israel sind wachgeruettelt.
Waere das Feuer waehrend eines Krieges ausgebrochen die Ereignisse waeren noch schlimmer und dramatischer gewesen. Trotz 5 Millionen (40% des Karmel Gebietes) abgebrannter Baeume, zerstoerter Siedlungen und den ueber 40 Toten, haette es noch schlimmer kommen koennen.
Wir danken jedem Helfer, Internationaler Hilfe, Euren Gebeten und dem Allmaechtigen, das jetzt der Feuerspuk vorbei ist.
Mit lieben Gruessen aus dem Galil — Shalom Sarah und Shlomo
Jetzt helfen, und Bäume zur Wiederaufforstung spenden — http://www.israelwein.de/160010.html oder direkt beim JNF — KKL http://www.jnf-kkl.de
Berichte — Kommentare — Anzeigen
Obama: „Aussage zu Grenzen von 1967 missverstanden“ — 23.05.2011 http://www.israelnetz.com
WASHINGTON (inn) — US-Präsident Barack Obama hat seine Forderung nach einem Palästinenserstaat in den Grenzen von 1967 am Sonntag erklärt und betont, er sei falsch wiedergegeben worden. Bei der Festlegung der Grenzen müssten Gebiete zwischen Israelis und Palästinensern im gegenseitigen Einvernehmen ausgetauscht werden, so Obama in einer Rede vor dem „Amerikanisch-israelischen Ausschuss für öffentliche Angelegenheiten“ (AIPAC) in Washington.
Vor mehr als 10.000 Anwesenden wies Obama darauf hin, dass seine Position zu den Grenzen von 1967 „mehrmals missinterpretiert“ worden sei. „Per Definition bedeutet es, dass die Parteien selbst — Israelis und Palästinenser — eine Grenze aushandeln werden, die anders ist als die, die am 4. Juni 1967 existierte. Das bedeutet Gebietsaustausch im gegenseitigen Einverständnis. Es ist eine gut bekannte Formel für all diejenigen, die seit einer Generation an der Angelegenheit arbeiten. Sie erlaubt den Parteien, selbst auf die Veränderungen einzugehen, die in den vergangenen 44 Jahren stattgefunden haben.“
Der US-Präsident betonte weiter, Israel müsse sich selbst verteidigen können und ein Palästinenserstaat sollte entmilitarisiert sein. Einen großen Schwerpunkt legte Obama auf den Einsatz der USA für die Sicherheit des jüdischen Staates. Dies sei eine „eiserne“ Verpflichtung. „Ein starkes und sicheres Israel gehört zu den nationalen Sicherheitsinteressen der USA, nicht nur, weil wir gemeinsame strategische Interessen teilen, sondern auch, weil wir beide nach einer Region streben, wo Familien und Kinder ohne die Bedrohung durch Gewalt leben können.“
„Israels Sicherheit hat oberste Priorität“
Er wisse, so Obama, wie schwierig die Suche nach Sicherheit sein kann, besonders für eine kleine Nation wie Israel, die in einer sehr angespannten Nachbarschaft lebt. „Ich habe es aus erster Hand gesehen. Als ich die Klagemauer berührt und mein Gebet zwischen ihren altertümlichen Steinen platziert habe, habe ich an die Jahrhunderte gedacht, in denen die Kinder Israels Sehnsucht nach einer Rückkehr in ihre historische Heimat hatten. Als ich in Sderot war und den täglichen Kampf ums Überleben in den Augen eines achtjährigen Jungen gesehen habe, der sein Bein durch eine Hamas-Rakete verloren hat, und als ich durch die Halle der Namen in Yad Vashem ging, wurde ich an die existenziellen Ängste Israel erinnert, während ein moderner Diktator nach Nuklearwaffen strebt und damit droht, Israel von der Landkarte auszulöschen — vom Angesicht der Erde.“ Seine Regierung habe die Herausforderungen Israels verstanden und der Sicherheit Israels Priorität gegeben. Daher habe sie auch trotz der angespannten Finanzlage die Militärhilfe für Israel auf Rekordhöhe aufgestockt.
In seiner Ansprache forderte Obama die Hamas dazu auf, den entführten israelischen Soldaten Gilad Schalit freizulassen. Er versicherte, dass seine Regierung die radikal-islamische Organisation weiter dazu drängen werde, Israels Existenzrecht anzuerkennen, der Gewalt abzuschwören und frühere Vereinbarungen einzuhalten. Hamas-Sprecher Sami Abu Suhri kündigte unterdessen an, die Forderung nach Israels Anerkennung werde unbeantwortet bleiben. Obamas Rede habe gezeigt, dass der US-Präsident kein Freund der Menschen in der Region sei.
In Israel wurde Obamas zweite Rede von zahlreichen Politikern begrüßt. „Präsident Obama hat der Hamas und den Grenzen von 1967 ein deutliches und ausdrückliches 'Nein' erteilt und unbeschränkte Unterstützung für Israel als jüdischen und demokratischen Staat bekundet, dessen Sicherheit gewährleistet werden muss“, sagte der Knessetabgeordnete Carmel Schama-HaCohen. Isaak Herzog von der Arbeitspartei sprach von einer „goldenen Plattform“, die Obama Israels Premier geboten habe. „Wir dürfen diese Gelegenheit nicht verpassen“, so Herzog. Er fügte hinzu: Netanjahu müsse nun eine mutige und zustimmende Antwort geben und Obamas Vorschlag annehmen. Netanjahu will am morgigen Dienstag eine Rede vor dem US-Kongress halten.
Von: D. Nowak
DIG: Nicht wieder zu Boykottaufruf schweigen — 23.05.2011 http://www.israelnetz.com
Dieter Qualmann von der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Oldenburg sagte, es gebe unterschiedliche Positionen innerhalb der DIG zu „Kairos-Palästina“. Er glaube, es sei hilfreich, um einen Dialog zu begründen, kritisierte jedoch vor allem den Aufruf nach einem wirtschaftlichen Boykott Israels. „Ich wende mich entschieden gegen jeden Aufruf zum Boykott israelischer Waren oder zu wirtschaftlichen Sanktionen“, sagte der Theologe. Die Kirchen hätten 1933 zu Boykottaufrufen gegen jüdische Geschäfte geschwiegen, deshalb dürften sie nun jedweden Rufen nach wirtschaftlichen Sanktionen keine Plattform bieten.
Auch Pfarrer Friedhelm Pieper, Beauftragter für Entwicklung und Partnerschaft Europa am Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, äußerte sich in diesem Zusammenhang kritisch: „Ein solcher Aufruf zum Boykott Israels weist Israel die alleinige Ursache des Konflikts zu und macht Israel allein für die Lösung dieses Konflikts verantwortlich.“ Stattdessen könnten religiöse Gruppen, Kirchen und Friedensinitiativen Foren der Begegnung bieten für Investitionen etwa in die Bildungsarbeit und den interreligiösen Dialog eintreten.
Die Mehrheit der Israelis will den traditionellen Seder-Abend — 19.04.2011 http://www.israelnetz.com
JERUSALEM (inn) — Die Mehrheit der Israelis will den traditionellen Seder-Abend begehen, mit dem die Pessach-Woche eingeläutet wird. Laut einer Umfrage des Zentralbüros für Statistik gaben 82 Prozent der säkularen Juden an, den ersten Abend des Festes vorschriftsmäßig abzuhalten.
Bei den Juden, die sich selbst als „traditionell, aber nicht so religiös“ bezeichneten, gaben 93 Prozent an, den Seder-Abend zu feiern. Unter den „traditionell religiösen“ Juden waren es 98 Prozent.
An die vorgeschriebenen Speiseregelungen während der Pessach-Woche wollen sich 22 Prozent der säkularen jüdischen Bevölkerung halten. Sie wollen auf herkömmlich gesäuerten Teig verzichten. Bei den „traditionellen, aber nicht so religiösen“ Juden lag diese Zahl bei 68 Prozent und bei den „traditionell religiösen“ bei 90 Prozent.
Bei der Umfrage wurden die Teilnehmer auch gefragt, ob sie eine Trennung von Religion und Staat befürworteten. 57 Prozent der gesamten jüdischen Bevölkerung sprachen sich dafür aus. Bei den religiösen Juden waren es 23 Prozent, bei den Ultra-orthodoxen (Haredim) 14 Prozent und bei den Säkularen 77 Prozent. Die Mehrheit der gesamten jüdischen Bevölkerung, 64 Prozent, sprach sich zudem für eine Öffnung von Restaurants, Bars und Kinos am Schabbat aus. 53 Prozent waren zudem dafür, dass die öffentlichen Verkehrsmittel an dem jüdischen Feiertag operierten.
Weitere Informationen zum Pessach-Fest finden sich in unserem Hintergrund „Dank für Befreiung aus Sklaverei: Juden feiern Pessach“.
Von: D. Nowak
Dank für Befreiung aus Sklaverei: Juden feiern Pessach Hintergrund Information bei: http://www.israelnetz.com Das Pessach-Fest (Passah) erinnert die Juden an die Befreiung aus der Sklaverei in Ägypten unter Moses Führung. Es beginnt am 15. Tag des Monats Nissan — in diesem Jahr mit dem Abend des 18. April — und dauert eine Woche. Am ersten und am letzten Tag der Festwoche wird in Israel nicht gearbeitet. Die Schüler haben Pessach-Ferien. Im biblischen Buch Exodus (2. Mose) wird geschildert, wie sich die Israeliten auf den Auszug aus Ägypten vorbereiteten. Weil sie keine Zeit hatten, um Sauerteig anzusetzen, aßen sie ungesäuerte Brote (Matzen). Aus diesem Grund müssen während des Festes alle Speisen ohne Sauerteig zubereitet werden. Bereits mehrere Wochen vor Pessach beginnen Juden, das ganze Haus zu putzen, bis kein Sauerteig mehr zu finden ist. Das Alltagsgeschirr wird gegen spezielles Pessach-Geschirr ausgetauscht. Vor dem Seder-Abend, der das Fest eröffnet, werden die Sauerteigreste symbolisch verbrannt. „Seder“ ist das hebräische Wort für „Ordnung“. Die Bezeichnung bezieht sich auf den festen Ablauf des ersten Festabends, der in der Haggadah (Erzählung) aufgeschrieben ist. Die Haggadah enthält Lobgebete, Lieder, Bibeltexte und weitere liturgische Elemente. Wichtig sind die vier Fragen, die traditionell der jüngste Sohn stellt. Darin wird geklärt, worin sich diese Nacht von allen anderen Nächten des Jahres unterscheidet. Der Familienvater antwortet, indem er die Geschichte von der Sklaverei des Volkes Israel und vom Auszug aus Ägypten erzählt. Matzen, vier Gläser Wein und symbolische Speisen gehören zum Seder. Sie deuten unter anderem auf die Fronarbeit in Ägypten und das einstige Opfer im Tempel. Es gibt auch eine Festmahlzeit. Ein Weinglas steht für den Propheten Elia bereit. Er soll die Ankunft des von den Juden erwarteten Messias ankündigen, sobald sie unmittelbar bevorsteht. Viele pilgerten einst nach Jerusalem Zur Zeit des Tempels pilgerten viele Menschen nach Jerusalem, um das Pessach-Lamm zu opfern. Nach Schätzungen des römisch-jüdischen Geschichtsschreibers Josephus Flavius kamen im Jahr 65 vor der Zeitrechnung drei Millionen Menschen zum Fest. Heute schlachten nur noch die Samaritaner zu Pessach ein Lamm. Sie leben als kleine Gruppe auf dem Berg Garitzim in der Nähe der palästinensischen Autonomiestadt Nablus sowie in der israelischen Stadt Holon. Jeder Jude, der Pessach feiert, soll so sein, als wäre er selbst aus Ägypten ausgezogen. Vor allem in Zeiten der Unterdrückung hoffen Juden darauf, dass Gott sie auch aus dieser Sklaverei befreien wird. Erhöhte Sicherheitsvorkehrungen Auch in diesem Jahr sind die israelischen Sicherheitskräfte während der Festwoche in erhöhter Alarmbereitschaft. Die Palästinensergebiete werden komplett abgeriegelt. Von: Elisabeth Hausen ( Rechte bei: http://www.israelnetz.com )
Blutiger Schlagabtausch — 12.04.2011 — http://www.il-israel.org
Der blutige Schlagabtausch zwischen Israel und der Hamas im Gazastreifen ist noch längst nicht beendet. Mit dem gezielten Beschuss eines Schulbusses, sowie mit dem massiven Raketenbeschuss israelischer Städte hat die Hamas-Organisation nach israelischen Angaben eine „rote Linie“ empfindlich überschritten und bestehende „Spielregeln“ verletzt. Einem von der ARD prominent berichteten Waffenstillstandsangebot der Hamas folgten dutzende Raketen auf Israel. Israelische „Vergeltungsschläge“ bestimmten die Berichterstattung, während der Vorfall um den Schulbus nur beiläufig erwähnt wurde, da es dabei ja „nur“ einen Verletzten gegeben hat. Wegen der Lage verbrachten 700.000 Israelis das Wochenende in Luftschutzkellern. Schulunterricht und sportliche Veranstaltungen wurden in Beer Schewa, Aschkelon und Aschdod abgesagt. Die israelische Regierung besteht auf dem Recht, die Bürger des Landes zu verteidigen. Im Laufe der Woche dürften Beschlüsse zu dem „unerträglichen“ Zustand gefasst werden.
„Spiegel“ schürt Antisemitismus — 18.01.2011 http://www.israelnetz.com
HAMBURG (inn) — „Davids Rächer“ heißt es neben „Israels geheime Killer-Kommandos“ unter dem Titelbild des neuesten „Spiegel“ mit dem unscharfen Bild mutmaßlicher Agenten in einem Davidstern. Ab Seite 86 zählen „Spiegel“-Redakteur Dieter Bednarz und der israelische Terrorexperte Ronen Bergman tatsächliche, vermeintliche oder mutmaßliche Morde des israelischen Geheimdienstes Mossad auf. Die bekannten Räuberpistolen faszinieren immer, haben schon manchen Bestseller hervorgebracht. Neue Erkenntnisse hat der „Spiegel“ aber auch dieses Mal nicht zu bieten. Deshalb ist zu fragen, wieso das Magazin ausgerechnet jetzt diese Mordgeschichten sogar zur Titelgeschichte macht. Selbst der Mord am Hamas-Waffenhändler Mabhuh im Januar vergangenen Jahres in Dubai kann den Israelis trotz vieler Indizien nicht wirklich und überzeugend nachgewiesen werden.
Als konkreter Anlass für diese Titelgeschichte muss das Geständnis des Iraners Madschid Dschamali Fasch im iranischen Fernsehen herhalten. Inwieweit der Mann die Wahrheit sagt, schauspielert oder unter Folter gebrochen wurde, bleibt offen. Er behauptet, vom Mossad angeheuert und trainiert worden zu sein, um iranische Atomforscher zu ermorden. Diese obskure Geschichte benutzt der „Spiegel“, um das ganze Sündenregister des jüdischen Staates aufzukochen.
Natürlich wäre nichts dagegen einzuwenden, wenn ein Husarenstück des Mossad dokumentiert würde. Aber den „Spiegel“-Redakteuren geht es um etwas ganz anderes. Sie stellen die goldene Regel der Notwehr als Zitat aus dem Talmud vor: „Wenn jemand kommt, um dich zu töten, stehe auf und töte ihn zuerst“, um dann „Die Rache der Mossad-Attentate des israelischen Geheimdienstes“, so der Titel, anzuprangern.
Die Festnahme des Holocaustarchitekten Adolf Eichmann in Argentinien, um ihn in Israel vor Gericht zu stellen, wird als Paradebeispiel präsentiert. Die klassische alttestamentliche Formel, „Auge um Auge, Zahn um Zahn“ wird bemüht, um die legendäre Rachsucht der Juden zu unterstreichen und gar eine reine Mordlust zu konstruieren. „Mord um Mord“ wird dem Bibelvers angefügt — und geflissentlich unterschlagen, dass der alte biblische Grundsatz Grundlage unseres modernen deutschen Strafrechts ist. Oder muss man den Herren „Spiegel“-Redakteuren da Unwissenheit unterstellen?
Der „Spiegel“ versteigt sich zu kühnen Spekulationen. „Die Juden sind an ihrem Unglück selber schuld“, wird da suggeriert, indem etwa der schwere Anschlag auf die israelische Botschaft in Argentinien als logische Folge des Angriffs der Israelis auf den libanesischen Hisbollahchef Scheich Abbas Mussawi dargestellt wird. Dass Israel vermutlich den Palästinenserführer Abu Dschihad getötet hat, wird als „tragischer Fehler“ gesehen. Denn, so träumt der „Spiegel“, Abu Dschihad wäre möglicherweise ein „charismatischerer Führer als Arafat“ geworden und „deshalb in der Lage gewesen, den Konflikt zwischen Palästinensern und Israel zu beenden“.
Die aufgezählten Taten des Mossad werden gar als „Verstoß gegen internationales Recht und die Souveränität anderer Nationen“ dargestellt — als ob es „gezielte Tötungen“, Morde oder Attentate durch andere Staaten und deren Geheimdienste auf fremdem Territorium überhaupt nicht gäbe.
Von: U. Sahm
Unsportlicher Ärger mit dem Visum — 16.12.2010 http://www.israelnetz.com
„Peinlich, peinlich“, sagte der israelische Reporter während der Live-Übertragung der Eröffnungszeremonie der Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Dubai. Während der Iran mit dem vollen Namen als „Islamische Republik Iran“ ausgerufen wurde, rief man beim Vorbeigehen des israelischen Delegierten nur „I-S-R“, die drei ersten Buchstaben. Die israelische Delegation beklagte sich beim Schwimm-Weltverband FINA.
Ärger gab es schon im Vorfeld der WM, an der über 800 Sportler aus etwa 140 Ländern beteiligt sind. Zunächst hatten die Behörden von Dubai den Israelis mitgeteilt, dass sie keine eigenen Sicherheitsleute mitbringen dürften. Das ist jedoch seit dem Terrorüberfall bei den Olympischen Spielen in München 1972 üblich. Auf Druck der FINA beschlossen die Israelis, dennoch nach Dubai zu reisen.
Da es weder diplomatische Beziehungen noch direkte Flugverbindungen zwischen Israel und Dubai gibt, mussten die Israelis erst einmal nach Jordanien fliegen. Denn Dubai hatte mitgeteilt, dass die Israelis ihr Visum erst bei der Ankunft erhalten würden. Die jordanische Fluggesellschaft weigerte sich zunächst, die Israelis an Bord zu lassen, da sie keine gültige Einreisegenehmigung vorweisen konnten. Als auch das geregelt war und die Israelis gegen Mitternacht nur einen Tag vor Beginn der Wettkämpfe in Dubai eintrafen, wurden sie einer peinlich genauen Gepäckdurchsuchung unterzogen. Begleitet von mindestens „sieben sichtbaren Geheimdienstleuten“, wie ein Sportler sagte, wurden sie in ein separates Hotel gebracht, fern der übrigen Delegationen.
Im vergangenen Jahr hatte Dubai der israelischen Tennisspielerin Schahar Pe´er die Einreise verweigert, was zu Protesten und einer Strafgebühr für den Tennisverband von Dubai in Höhe von 300.000 Dollar führte. In diesem Frühjahr erhielt Peer dann doch ein Visum, musste aber ihre ganze Zeit im Hotel oder im Tennisclub verbringen.
Wie die meisten arabischen Staaten, lässt auch Dubai Israelis nicht ohne Weiteres einreisen und verweigert anderen Staatsangehörigen einen Besuch im Land, wenn sie einen israelischen Stempel im Pass haben. In diesem Fall kommt hinzu, dass der israelische Mossad verdächtigt wird, im Januar als Tennisspieler getarnte Agenten geschickt zu haben, die den Waffenhändler der Hamas, Mahmud al-Mabhuh, in seinem Hotelzimmer ermordeten.
Von: Ulrich W. Sahm (Jerusalem)
Statt Butter esst Buttergeschmack — 02.12.2010 http://www.israelnetz.com
Den israelischen Kühen ist es zu warm. Während in Europa Minusgrade gemessen werden, herrschen am 1. Dezember in Israel immer noch sommerliche Temperaturen um 27 Grad in Jerusalem und über 50 Grad in Gewächshäusern in der Negevwüste. Israelische Kühe halten zwar mit über 10.000 Litern Milch pro Kopf immer noch den Weltrekord, aber die Hitze macht ihnen angeblich zu schaffen.
Im Supermarkt gibt es weiterhin Milch mit 1,5 Prozent Fett für die diätbewussten Israelis und mit 3 Prozent für die üblichen Genießer, aber Butter sucht man seit Wochen vergeblich in den Regalen. Angeblich produzieren die israelischen Kühe keine Butter. So behaupten es zumindest die großen Produzenten wie Tnuva, Strauss und Tara. In den Regalen der Supermärkte gibt es tatsächlich nur Margarine mit oder ohne Salz und die israelische Erfindung einer „Margarine mit Buttergeschmack“. Die wurde erfunden, weil Juden bekanntlich zu Fleisch keine Milch mischen dürfen. Aber künstlich zugemischter Milchgeschmack ist ebenso erlaubt wie künstlich aromatisierter Speckgeschmack zu Hühnchenwurst oder aus koscherem Fisch gepresste „Shrimps“. In den Regalen ist jedoch nur echte Butter von Lunapak zu finden, also unerschwinglich teure dänische Butter.
Die ganze Geschichte klingt nicht sehr überzeugend. Denn neben den Rindviechern war es angeblich auch den Tomaten zu warm. Plötzlich stieg deren Preis auf über 16 Schekel pro Kilogramm, also mehr als 3 Euro. In Bethlehem wollte uns ein Händler ein Kilogramm Tomaten sogar für ganze 10 Euro andrehen, nachdem er gefragt hatte, ob wir in Dollar oder in Schekel zahlen.
Die Temperaturen sind in Israel immer noch unerträglich hoch. Dennoch erstanden wir am gestrigen Mittwoch ein Kilogramm Tomaten für nur 1,99 Schekel, also knapp 40 Cent, bei Rami Levy, unserem Supermarkt. Die weiterhin herrschende Hitze kann die Tomatenpreise nicht gesenkt haben.
Beste Kühe in der Wüste Was für Tomaten gilt, sollte eigentlich auch für Kühe gelten. Es liegt fast auf der Hand, dass nicht die Gesetze der Natur und des Klimawandels den Buttermangel erzeugen, sondern wohl eher die Gesetze der freien Wirtschaft. Denn in Israel weiß jedes Kind, dass die tollsten Kühe in Jodvata stehen, in der extrem heißen Wüste bei Eilat. Und diese produzieren die meiste und fettreichste Milch des ganzen Landes. Es ist nicht einzusehen, dass es ihnen plötzlich zu warm geworden sein soll, wenn sie über Jahre genau dort einen Weltrekord nach dem anderen einfahren. Ein Sprecher des nationalen Milchrates erklärte auf Anfrage, dass die Verteuerung der Butter in der Welt infolge des Klimawandels die Nachfrage nach original-israelischer Butter derart erhöht habe, dass Butter schließlich zu Mangelware wurde. Die Kuhställe in der Wüste könnten gekühlt werden, nicht aber die Kühe im Rest des Landes. Hinzu komme, dass die Israelis rund 5 Prozent mehr Milchprodukte konsumierten, die Milchproduzenten jedoch nur mit einem Wachstum um ein Prozent gerechnet hätten. „Die Krise ist hinter uns“, sagte der Sprecher und mutmaßte, dass es nur noch „stellenweise“ Mangel gebe. Von: Ulrich W. Sahm (Jerusalem)
Zu Fuß von Basel nach Jerusalem — 18.08.2010 http://www.israelnetz.com
BASEL (inn) — Zu Fuß von Basel nach Jerusalem – diese ungewöhnliche Reise haben die beiden 45-jährigen Deutschen Hanspeter und Annemarie Obrist angetreten. Am Montag starteten sie, um auf dem Weg die Bibel zu lesen und interessante Begegnungen zu haben.
Insgesamt bräuchten die beiden Wanderer für die 6.000 Kilometer Fußstrecke etwa sechs Monate. Wegen der Begegnungen und einigen Besuchen bei Freunden veranschlagen sie jedoch neun Monate Reisezeit. Am Montag sind sie am Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und der Schweiz nach Jerusalem aufgebrochen. Pro Tag könnten sie bis zu 35 Kilometer schaffen, schätzen sie. Ihr Weg führt sie durch die Länder Italien, Kroatien, Albanien, Griechenland, Türkei, Syrien, Libanon und Jordanien. Sie haben nicht nur Schlafsäcke und Isomatten im Gepäck, sondern auch die Bibel, sagte Hanspeter Obrist gegenüber dem Radiosender ERF. Unterwegs will das Ehepaar regelmäßig in der Bibel lesen und „Zeit für Gott haben“. „Wir wollen in Israel die Originalschauplätze der Bibel besuchen und uns ihre Botschaft wieder ganz neu vor Augen führen“, sagte Obrist. Außerdem sind Gespräche mit Menschen eingeplant, die sie auf ihrer Reise treffen. „Begegnungen auf dem Weg nach Jerusalem“ lautet das Motto der Aktion. Im Internet veröffentlichen sie im Weblog www.baseljerusalem.info aktuelle Berichte und Fotos.
Von: J. Schumacher
Regelmäßige Hilfslieferungen waren bekannt — 04.06.2010 http://www.israelnetz.com
Seit Wochen hatte das israelische Verteidigungsministerium Journalisten detaillierte Listen mit Hilfsgütern vorgelegt, die ständig in den Gazastreifen geliefert wurden — vielleicht mit Blick auf die Gewitterwolken „Hilfsflotte“, die sich am internationalen Horizont zusammenbrauten. So liefert Israel pro Woche weit mehr Hilfsgüter nach Gaza, als der gesamte Schiffskonvoi „Free Gaza“ bringen wollte. Die Israelis beteuern: „Eine humanitäre Krise gibt es in Gaza nicht!“ Pro-palästinensische Hilfsorganisationen kontern, die Lieferungen reichten bei weitem nicht aus, um „die enormen Bedürfnisse der erschöpften Bevölkerung zu befriedigen“. Tatsache ist, dass schon kurz nach dem Gazakrieg die Märkte in Gaza-Stadt voll waren mit allem, was man zum täglichen Leben braucht. Benzin kostete dort im März 2009 genau halb so viel wie in Israel.


Peres: „Die glücklichsten Jahre meines Lebens“ — 15.07.2010 — http://www.israelnetz.com
JERUSALEM (inn) — Heute vor drei Jahren übernahm Schimon Peres das Amt des israelischen Staatspräsidenten. Am Mittwoch traf sich der 86-Jährige mit Journalisten in Jerusalem und sprach mit ihnen über seine Pläne und Ideen für die Zukunft. Seine große Vision sei ein Friedensabkommen mit den Palästinensern noch vor Ende seiner Amtszeit.
„Ich glaube, es geht nicht darum, dass die Araber den Israelis gegenüberstehen, sondern, dass Araber und Israelis einer sehr anspruchsvollen Realität gegenüberstehen, auf die jeder eine Antwort geben muss“, sagte Peres laut der Tageszeitung „Jediot Aharonot“. „Ich sehe mir das palästinensische Lager an, das bereits geteilt ist und in dem ein großer Kampf stattfindet. Wir müssen diese Angelegenheit zu einem Ende bringen. Auch wir haben alle möglichen Probleme und Fragen, auf eine seltsame Weise teilen wir das gleiche Interesse — den Konflikt zu beenden. Die Alternative ist sehr kostspielig für beide Seiten.“
Peres äußerte sich auch zum Fall des von Palästinensern entführten Soldaten Gilad Schalit. Die Hamas habe ihre Forderungen für eine Freilassung des Israelis erhöht, derzeit gebe es bei den Verhandlungen eine Wartezeit. „Ich glaube, wir werden Gilad wieder zu Hause sehen. Es wird schwierig werden, nicht unseretwegen, sondern wegen der Hamas.“ Die radikal-islamische Gruppe verlange jedes Mal ein bisschen mehr. An einem gewissen Punkt müsse man dem ein Ende setzen, sagte Peres weiter.
„Mehr Juden nach Israel bringen“
Der Präsident betonte außerdem die Wichtigkeit jüdischer Werte und die Einheit der Juden. Israel müsse für die Juden in der Diaspora attraktiver werden. „Das erste Kapitel der zionistischen Geschichte ist zu Ende. Wir sind nicht länger ein Zufluchtsort. Juden leben relativ sicher in der Welt und um mehr Juden nach Israel zu bringen, müssen wir attraktiv und wettbewerbsfähig sein.“
Die drei Jahre als Oberhaupt des jüdischen Staates bezeichnete er als „die glücklichsten in seinem Leben“. „Ungeachtet aller politischen Angelegenheiten, der Spannungen und Auseinandersetzungen und davon, dass ich in den Zeitungen lese, dass ich die berühmteste Person im Land bin, frage ich mich selbst, wann war ich stärker? Das war, als ich auf der umstrittenen Seite stand, in meinen Kämpfen. Aber jetzt erfreue ich mich an meinem Leben in einer außergewöhnlichen Weise.“
Blick geht nach vorne und nicht zurück
Sehnsucht nach der Vergangenheit habe er nicht, dafür aber Vorstellungen und Visionen für die Zukunft, erzählte Peres weiter. „Ich glaube, Israel kann eine Perle werden. Ich denke, mir wurde eine ungewöhnliche Möglichkeit gegeben, dem Staat zu dienen, ohne all die anderen politischen Spielregeln. Es ist ein großes Privileg und jeder Tag ist voller Erfahrungen für mich.“
Auf die Frage, was er nach Ablauf seiner Amtsperiode in vier Jahren tun wolle, antwortete der Präsident, die Wissenschaft schreite schnell voran und er sei sich sicher, dass es früher oder später Fitnessclubs geben werde, in denen man sowohl den Körper als auch den Geist trainieren könne. „Wenn das passiert, bin ich der erste, der sich anmeldet.“
18 Stunden Arbeit am Tag
Am 2. August wird Schimon Peres 87 Jahre alt. Noch immer arbeitet er rund 18 Stunden am Tag. In den drei Jahren als Staatspräsident hatte er bislang rund 700 Treffen mit Staatsoberhäuptern, Regierungschefs, Parlamentariern anderer Länder oder Vertretern von Organisationen wie den UN. Der ausländischen Presse gab er mehr als 600 Interviews. 27 Mal reiste er zu offiziellen Besuchen ins Ausland und in seinem Amtssitz veranstaltete er rund 260 Empfänge und Zeremonien.
Peres hatte am 15. Juli 2007 als neunter Präsident die Nachfolge von Mosche Katzav angetreten, der wegen des Vorwurfs der sexuellen Belästigung kurz vor Ende seiner Amtszeit zurückgetreten war. Der israelische Staatspräsident wird für sieben Jahre gewählt. Eine zweite Legislaturperiode ist nicht möglich.
Von: D. Nowak
Israelische Ärzte retten Palästinenser nach Schlangenbiss — 07.06.2010 — http://www.israelnetz.com
DSCHENIN / AFULA (inn) — Israelische Ärzte in einem Krankenhaus in Afula haben einem 15-jährigen Palästinenser das Leben gerettet. Der aus Dschenin im Westjordanland stammende Junge war von einer Giftschlange gebissen worden. Das dortige Krankenhaus hatte jedoch kein Anti-Serum parat.
Wie das israelische Außenministerium berichtet, hatte Muhammed Kalalwe auf dem Feld seiner Familie gearbeitet, als er eine Giftschlange entdeckte. Bei dem Versuch, das Tier mit einem Stein zu erschlagen, biss ihn die Schlage in die rechte Hand.
Der Vater brachte seinen Sohn in die Notaufnahme des Krankenhauses von Dschenin. Allerdings hatte dieses kein Anti-Serum vorrätig und ordnete daher den Transport in die nahegelegene israelische Stadt Afula an.
Wie der Vater später mitteilte, hatte er Angst, in das israelische Krankenhaus zu gehen. Er sei sich sicher gewesen, dass sie dort ignoriert würden. Laut dem Bericht wurden beide in der Notaufnahme der Klinik jedoch direkt bei ihrer Ankunft auf Arabisch begrüßt. Muhammed habe sofort das lebensrettende Gegengift erhalten, das ihn „vom Rand des Todes“ zurückgeholt habe. Der Junge verbrachte noch zwei Tage auf der Intensivstation für Kinder und wurde dann auf eine kinderchirurgische Station verlegt.
Nach der Behandlung sagte Muhammeds Vater: „Mein Sohn und ich sind nicht mehr dieselben wie vor diesem Vorfall und ich will das mit meiner Familie und meinen Freunden teilen.“ Das palästinensische Volk wisse nicht die Wahrheit über Israel und die palästinensische Medizin habe noch einen langen Weg vor sich, sagte der Palästinenser weiter.
Von: D. Nowak
Der türkische Premierminister Erdoğan — 11.06.2010 — http://www.israelnetz.com
Hintergrundkommentar bei http://www.israelnetz.com von 11.6.2010
Recep Tayyip Erdoğan wurde am 26. Februar 1954 in Kasımpaşa, İstanbul, geboren. Seine Familie stammt ursprünglich aus Rize im Nordosten der Türkei. Erdoğan studierte Wirtschaftswissenschaften an der Marmara-Universität in Istanbul und wurde als Profifußballer unter dem Spitznamen „Imam Beckenbauer“ bekannt. Seit 1978 ist er mit Emine verheiratet. Das Paar hat zwei Söhne und zwei Töchter. Sowohl Emine Erdoğan als auch ihre beiden Töchter tragen Kopftuch. Da das Kopftuchtragen als religiöses Symbol in öffentlichen Einrichtungen der Türkei bis Anfang 2008 verboten war, erscheint Frau Erdoğan praktisch nicht bei öffentlichen Anlässen. Die beiden Töchter haben ein Studium in den USA aufgenommen, um das Verbot zu umgehen.
Bei seinem Deutschlandbesuch im Februar 2008 bezeichnete Erdoğan die Assimilation türkischer Einwanderer in Deutschland als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ und regte gegenüber Bundeskanzlerin Merkel die Schaffung türkischer Schulen und Universitäten in Deutschland an. In einer Rede in Köln fügte er hinzu: „Wir müssen die europäische Kultur mit der türkischen impfen.“ Im Februar 2010 folgten 1.500 türkischstämmige Parlamentarier aus mehreren europäischen Ländern seiner Einladung nach Istanbul. Der Berliner Grünen-Abgeordnete Özcan Mutlu lehnte diese ab, mit der Begründung: „Ich habe dort als deutscher Parlamentarier nichts zu suchen. Wir sind kein verlängerter Arm der türkischen Regierung.“