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Nachrichten

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Israelnetz — Nachrichten aus Israel und dem Nahen Osten

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Nahost-Kampf um Wikipedia30.08.2010http://www.israelnetz.com
GAZA / TEL AVIV (inn) — Der palästinensische Journalistenverband will sich verstärkt um palästinensische Onlineauftritte kümmern. Damit reagierte die Organisation auf die Gründung einer Redaktion in Israel, die sich bei der Online-Enzyklopädie „Wikipedia“ um eine israelische Sicht bemüht.

Barak trifft König Abdullah30.08.2010http://www.israelnetz.com
AMMAN (inn) — Israels Verteidigungsminister Ehud Barak hat sich am Sonntag mit Jordaniens König Abdullah II. in dessen Palast in Amman getroffen. Beide sprachen über die bevorstehenden direkten Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern.

Waffenverstecke im Sinai freigelegt30.08.2010http://www.israelnetz.com
RAFAH (inn) — Ägyptische Sicherheitskräfte haben am Wochenende auf der Sinaihalbinsel mehrere Waffenverstecke entdeckt. Darin befanden sich unter anderem Sprengstoff und Raketen, die in den Gazastreifen geschmuggelt werden sollten.

Nahost-Gipfel: Hoffnung, aber geringe Erwartungen30.08.2010http://www.israelnetz.com
Vor dem offiziellen Beginn der direkten Verhandlung wird US-Präsident Barack Obama separate Gespräche am Mittwoch mit Gästen aus dem Nahen Osten führen. „Es bahnt sich an, dass Obama danach die Gäste zu einem gemeinsamen Abendessen einlädt“, schreibt eine israelische Zeitung zu dem bevorstehenden Nahost-Gipfel in Washington.

Armee organisiert Ausflüge für palästinensische Kinder27.08.2010http://www.israelnetz.com
JERUSALEM (inn) — Seit mehr als einem Jahr bietet das israelische Militär für Kinder aus dem Westjordanland Busreisen nach Israel an. Daran haben 2009 etwa 5.500 junge Palästinenser teilgenommen — in diesem Jahr waren es bereits mehr als 22.000 Kinder.

Gold und Bronze für junge israelische Athleten26.08.2010http://www.israelnetz.com
SINGAPUR (inn) — Bei den Olympischen Jugendspielen in Singapur hat Israel zwei weitere Medaillen errungen. Der Windsurfer Mayan Rafic beendete am Mittwoch seinen Wettbewerb auf dem ersten Platz.

UNO: Libanesen griffen Soldaten auf israelischem Gebiet an26.08.2010http://www.israelnetz.com
NEW YORK (inn) — Bei dem libanesischen Angriff vom 3. August befanden sich die israelischen Soldaten auf ihrem eigenen Staatsgebiet. Dies bestätigte ein UN-Sprecher am Mittwoch nach dem Abschluss der Untersuchungen zu dem Feuerwechsel mit vier Toten.

Blair: „Israels Regierung strebt nach Frieden“25.08.2010http://www.israelnetz.com
HERZLIJA (inn) — Der frühere britische Premier Tony Blair hat den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu als „Verfechter des Friedens“ bezeichnet. Der Sondergesandte des Nahostquartetts war am Dienstag Hauptredner bei einer Konferenz über die Infragestellung von Israels Existenzrecht in Herzlija bei Tel Aviv.

Bewegung im festgefahrenen Friedensprozess20.08.2010http://www.israelnetz.com
WASHINGTON (inn) — Israel und die Palästinenser stehen nach Angaben der US-Regierung kurz vor der Aufnahme direkter Verhandlungen. Die Gespräche könnten demnach Anfang September beginnen. Beide Seiten hätten sich auf einen Verhandlungszeitraum von höchstens einem Jahr geeinigt.

Israeli erhält höchste Mathematikauszeichnung20.08.2010http://www.israelnetz.com
HYDERABAD (inn) — Der Mathematikprofessor Elon Lindenstrauss hat am gestrigen Donnerstag im indischen Hyderabad als erster Israeli die „Fields-Medaille“ erhalten. Die Auszeichnung gilt als der Nobelpreis der Mathematik.

Hilfsorganisation warnt vor Ertrinken im Toten Meer19.08.2010http://www.israelnetz.com
JERUSALEM (inn) — Die israelische Hilfsorganisation „Roter Davidsstern“ hat vor der weitverbreiteten Annahme gewarnt, man könne im Toten Meer nicht ertrinken. Allein in diesem Jahr rettete die Organisation dort 21 Menschen das Leben.

In Jerusalem fällt die Mauer19.08.2010http://www.israelnetz.com
Die „Mauer“ aus grauen Betonsegmenten verschandelt seit Ende 2000 die Landschaft in Jerusalem und anderswo entlang der Grenze zwischen Israel und den besetzten Gebieten. Im Jerusalemer Viertel Gilo, von den Palästinensern auch „Siedlung“ bezeichnet, wird jetzt ein erstes 800 Meter langes Teilstück der Mauer von Pionieren der israelischen Armee zurückgebaut und durchnummeriert „für alle Fälle“ eingelagert.

Studie: In Israel lässt es sich gut leben18.08.2010http://www.israelnetz.com
NEW YORK (inn) — Das wöchentlich erscheinende amerikanische Nachrichtenmagazin „Newsweek“ hat eine weltweite Studie über die Lebensqualität in den einzelnen Ländern veröffentlicht. Israel liegt in dieser Erhebung auf Platz 21. Die drei Spitzenpositionen nehmen Finnland, die Schweiz und Schweden ein.

Zu Fuß von Basel nach Jerusalem18.08.2010http://www.israelnetz.com
BASEL (inn) — Zu Fuß von Basel nach Jerusalem – diese ungewöhnliche Reise haben die beiden 45-jährigen Deutschen Hanspeter und Annemarie Obrist angetreten. Am Montag starteten sie, um auf dem Weg die Bibel zu lesen und interessante Begegnungen zu haben.

Palästinenser senden Hilfe nach Pakistan18.08.2010http://www.israelnetz.com
RAMALLAH / ISLAMABAD (inn) — Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) hat medizinische Hilfe in das überflutete Pakistan geschickt. Das gab das palästinensische Außenministerium am Dienstag bekannt.

Hamas warnt vor „Krieg gegen Allah“18.08.2010http://www.israelnetz.com
GAZA / RAMALLAH (inn) — Die Hamas hat der Palästinenserführung im Westjordanland am Dienstag vorgeworfen, einen „Krieg gegen Allah und den Islam zu führen“. Die radikal-islamische Organisation kritisierte unter anderem die Festnahmen und Entlassungen zahlreicher Imame und das Verbot, Koranverse über die Lautsprecher von Moscheen zu rezitieren.

Israelis, Palästinenser und Jordanier setzen sich für Jordan ein16.08.2010http://www.israelnetz.com
JERUSALEM (inn) — Israelis, Palästinenser und Jordanier haben mit einer gemeinsamen Aktion auf den schlechten Zustand des Jordans aufmerksam gemacht. Am Sonntagmorgen sprangen sie nahe des Sees Genezareth in den vom Austrocknen bedrohten den Fluss. Organisiert wurde die Veranstaltung mit dem Namen „Der große Sprung“ von der Umweltschutzorganisation „Friends of the Earth — Middle East“ (FoEME).

Präsentkörbe für Muslime12.08.2010http://www.israelnetz.com
LOD (inn) — Die christlich-jüdische Organisation „International Fellowship of Christians and Jews“ (IFCJ) hat am Mittwoch in der Stadt Lod bei Tel Aviv Lebensmittelspenden an rund 250 bedürftige muslimische Familien verteilt. Bei der Vergabe anlässlich des Fastenmonats Ramadan war auch Israels Minister für die Angelegenheiten von Minderheiten, Avischai Braverman, anwesend. Er befürwortete die Initiative.

Palästinenser lassen Häftlinge frei12.08.2010http://www.israelnetz.com
RAMALLAH / GAZA (inn) — Sowohl die Hamas-Regierung im Gazastreifen als auch die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) im Westjordanland haben anlässlich des Fastenmonats Ramadan am Mittwoch zahlreiche Häftlinge entlassen.

Als Araberin in einer israelischen Kampfeinheit30.07.2010http://www.israelnetz.com
HAIFA (inn) — Die Oberstabsgefreite Elinor Joseph ist die erste arabische Israelin, die in einer Kampfeinheit dient. Die Christin stammt aus einer Wohngegend von Haifa, in der Juden und Araber leben. Sie sieht sich als Teil der Armee des jüdischen Staates, obwohl sie eine eigene Identität habe.

„National Geographic“ empfiehlt Tel Aviv30.07.2010http://www.israelnetz.com
WASHINGTON (inn) — Das US-Magazin „National Geographic“ hält Tel Aviv für eine der sehenswertesten Küstenstädte der Welt. In seiner Auflistung erscheint die israelische Metropole unter den zehn Städten mit Strand, deren Besuch besonders empfohlen wird.

ILI-News — I Like Israel

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Schwangerschaftsdiabetes30.08.2010http://www.il-israel.org
Dr. Chodick von der Tel Aviver Universität hat nachgewiesen, dass ein einfacher Glukosetoleranztest ausreicht, um Schwangerschaftsdiabetes bei Mutter und Kind sowie eine spätere Entwicklung von Diabetes Typ II zu prognostizieren. Frauen in dieser Risikogruppe wird eine Therapie empfohlen. Sie sollten ihre Diät mit Ballaststoffen und Früchten. (Diabetic Medicine und innovations-report)

Renault liefert Prototypen für Better Place30.08.2010http://www.il-israel.org
Der französische Autohersteller testet in Israel das Elektroauto Renault Fluence ZE, um das Batteriewechselsystem in extremer Sommerhitze zu prüfen. Im Vergleich zu den konventionellen Prototypen, die über eine feste oder austauschbare Batterie verfügen, haben die neuen Modelle ein Schnellaustauschsystem für Batterien im Heck. (Israel21c)

Grüne Technologie30.08.2010http://www.il-israel.org
Die IPB AG aus Hamburg, Tochter der Deutschen Bank, hat das Potential der israelischen StartUp-Szene erkannt. Der Fonds will in israelische Ideen und Patente zu erneuerbaren Energien investieren. (globes)

Pflichtfach Arabisch30.08.2010http://www.il-israel.org
An 250 jüdischen Grundschulen soll Arabisch ab der 5. Klasse Pflichtfach werden. Nach Pilotprojekten wurden die Pflichtkurse auf alle Schulen in Haifa und Galiläa ausgeweitet. Englisch ist die erste Fremdsprache. Schüler können zwischen Französisch, Russisch oder Amharisch (Äthiopisch) als Zweitsprache auswählen. In Schulen in den Palästinensischen Autonomiegebieten werden keine Hebräisch-Kurse angeboten.

Kuwait fürchtet den Iran30.08.2010http://www.il-israel.org
Der deutsche Korrespondent für Jedijot Achronot, Eldad Beck, berichtet von seinen Gesprächen mit Politikern und Militärs in Kuwait, die größte Sorgen über iranische Atomwaffen haben. Schon einmal wurde Kuwait von einem Nachbarn überrollt. Ein zweites Mal, und dann auch noch mit Atomwaffen, möchten Kuwaitis das nicht erleben. (Jerusalem Report)

Immer neue Drohgebärden aus dem Iran30.08.2010http://www.il-israel.org
Nahezu täglich kommen neue Berichte aus dem Iran über angebliche militärische Errungenschaften. Allein in der vergangenen Woche hat der Iran bekanntgegeben Munition für Langstrecken Artilleriewaffen herstellen zu können (JPost);

Medizinisches Wunder15.08.2010http://www.il-israel.org
Nach einem Riss der Hauptschlagader (Aorten-Ruptur) hatte Tikia Hassan keinen Puls mehr und wurde für tot erklärt. Dennoch wagten die Ärzte des Rambam-Krankenhauses in Haifa, sie zu operieren. Eine Woche später verließ die 44-jährige arabische Israelin die Klinik und kann nun wieder ein normales Leben führen. (Ha'aretz)

Gewinner-Impfstoff15.08.2010http://www.il-israel.org
Für ihren „Multimeric-001“-Impfstoff gegen Grippe erhielt die israelische Pharmafirma Biondvax Pharmaceuticals den diesjährigen European Influenza Vaccines Technology nnovation Award. Der Impfstoff gewährt einen mehrjährigen Schutz gegen die meisten bekannten Grippeviren. Die Phase-II der klinischen Studien soll im nächsten Jahr abgeschlossen werden. (Biondvax Press Releases)

Vereinfachtes Surfen15.08.2010http://www.il-israel.org
Die israelische Start-Up Firma Wibiya entwickelte einen Toolbar, der sämtliche Funktionen sozialer Netzwerke vereinheitlicht und vereinfacht. So können neue Apps mit einem Klick auf die eigene Website hinzugefügt werden. Ferner hat der User Zugriff auf Seiten wie Facebook. Er kann Texte übersetzen und chatten, ohne die aktuelle Website zu verlassen. (israel21c)

Auf ins All15.08.2010http://www.il-israel.org
Israels Minister für Wissenschaft und Technologie, Prof. Daniel Herschkowitz und Vertreter der NASA in Washington vereinbarten einen Ausbau der Kooperation mit der Israel Space Agency. Israel baut Satelliten und gilt als Experte in optischer- und Radarfotografie der Erde aus dem All. Seit Anfang des Jahres beteiligt sich Israel an der Initiative der NASA zur Erforschung des Mondes und anderer Planeten. (jpost)

Kampf den Minen15.08.2010http://www.il-israel.org
Der Bürgerkrieg in Angola 1994 hinterließ nach Einschätzungen Millionen von Landminen. Lediglich 68.000 wurden entdeckt und entschärft. Eine Spezialkamera der israelischen Firma Geomine soll vom Flugzeug aus das Nitrogen in Landminen identifizieren. Weitere Länder in Afrika und Asien zeigen Interesse. (TML)

Humus auf amerikanisch15.08.2010http://www.il-israel.org
In den letzten Jahren boomt der Verkauf von Humus in den USA. PepsiCo übernahm den israelischen Hersteller Sabra. In New York werden täglich neue Humus-Buden eröffnet. Jetzt kommt der letzte Schrei: „Squeeze Z Hummus“ — Humus aus der Tube. Der Erfinder ist der Israeli Ami lashkovsky. Die Amerikaner mögen es angeblich nicht, den Humus mit Pita-Fladen „aufzuwischen“. Also gibt es ihn jetzt in der Spritzflasche. (ynet)

Goldschatz15.08.2010http://www.il-israel.org
Die schwerste und wertvollste jemals in Israel gefundene Goldmünze wurde diese Woche der Öffentlichkeit präsentiert. Die 28 Gramm schwere Münze ist 2.200 Jahre alt und zeigt vermutlich das Antlitz der Kleopatra I., Ehefrau von Ptolemaios V., dem griechischen Herrscher von Ägypten. (foxnews)

Ramadan-Grüße15.08.2010http://www.il-israel.org
Wie jedes Jahr richtete Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu anlässlich des Ramadan-Festes ein Grußwort an die Muslime in Israel. Darin äußerte er seinen Wunsch und seine Hoffnung auf baldige direkte Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern. Allen Muslimen in Israel und auf der ganzen Welt wünschte er einen gesegneten Ramadan und ein „kul i aam wa'antum bechair“ (arabisch: Frohes Fest). (NL der Botschaft)

Ramadan Fastenbrechen ohne Israels Botschafter15.08.2010http://www.il-israel.org
Botschafter Gabi Levi wurde als einziger ausländischer Diplomat in der Türkei von der jährlichen Einladung zum Galadinner anläßlich des Endes von Ramadan ausgeschlossen. Omer Çelik, Vorsitzender des uswärtigen Ausschusses der AKP Partei, sagte es sei nichts „persönliches“. Vielmehr handele es sich um ein „symbolisches Zeichen“ gegen Israels Politik. (HA'ARETZ)

Basketball — Eurobasket Damen15.08.2010http://www.il-israel.org
Die Qualifikation zur EM startete für die israelischen Frauen mit einem großen Erfolg: In Ramat Gan gewannen sie unter anderem dank 26 Punkte der überragenden Liron Cohen (Foto) 93:65 gegen Serbien. Damit übernahmen die Damen die Tabellenführung der Gruppe B. (FIBA)

Wissenswertes: Quelle dieser Infos www.il-israel.org2010http://www.il-israel.org
Um von den inneren Spannungen im Libanon abzulenken, arbeiten die dortigen Behörden an nicht weniger als 150 Fällen von Spionage für Israel. In diesem Zusammenhang wurden in den letzten Monaten über 70 Menschen verhaftet. Letzte Woche wurde auch Fayez Karam festgenommen. Der ehemalige General ist einer der Anführer der christlichen Free Patriotic Movement (FPM). (TML)

Ägyptische Sicherheitskräfte nahmen eine Terrorzelle auf der Halbinsel Sinai fest. Nach Information der in London erscheinenden arabischen Zeitung A-Sharq Al-Awsat sollen die Terroristen auf dem Weg zu einem riesigen Anschlag gewesen sein. (jpost)

Irans Präsident Mahmud Ahmadinejad warnte Israel erneut vor einem Angriff arabischer Staaten. Über den Sprecher des iranischen Außenministeriums ließ er verlauten, dass im Falle eines Angriffs auf den Libanon, das „zionistische Regime“ eine schwere Schlappe durch mehrere arabische Staaten erleiden werde. (Arutz7)

Nachdem die Amerikaner und die UNO den Libanon kritisiert hatten wegen des Grenzzwischenfalls, bei dem ein israelischer Offizier getötet und ein weiterer von libanesischen Scharfschützen verletzt worden ist, stoppte der amerikanische Kongress die Militärhilfe für Libanon in Höhe von 100 Millionen Dollar. Der libanesische Oberbefehlshaber General Jean Kahwaji erklärte, dass Libanon keinen Krieg gegen Israel plane und dass es keine Wiederholung derartiger Zwischenfälle geben werde. (ynet) Syrien und Iran wollen anstelle Amerikas Militärhilfe an die Libanesische Armee leisten.

Der Buchenwald-Skandal: Im Juni bekam Weimar Besuch aus der iranischen Partnerstadt Schiras. Zum KZ wollte die Delegation nicht gehen. Trotzdem soll die Städtefreundschaft fortgeführt werden. (WELT)

Die israelische Regierung erlaubt der palästinensischen Autonomiebehörde 50 gepanzerte Fahrzeuge zu importieren. Die von Rußland gelieferten Fahrzeuge sollen die PA-Polizei im Einsatz gegen Terroristen unterstützen. (Maan)

Vor zwei Wochen unterschrieb Irans Präsident Mahmoud Ahmadinejad ein neues Gesetz zum Boykott von Coca Cola, Intel und anderen „zionistischen Unternehmen“. (ynet)

„Boney M.“ trat in der palästinensischen Stadt Ramallah auf. Die Organisatoren des Konzerts verboten der Band den Hit „By the rivers of Babylon“ zu singen. Der Hit ist den Psalmen entnommen und verherrlicht die Verbindung der Juden zu ihrem Land. (AP)

Weitere Nachrichten

Weitere Nachrichten der Nachrichtenagentur idea19.07.2010
Siehe ... » unter http://www.idea.de

Berichte — Kommentare — Anzeigen

Zu Fuß von Basel nach Jerusalem18.08.2010 http://www.israelnetz.com
BASEL (inn) — Zu Fuß von Basel nach Jerusalem – diese ungewöhnliche Reise haben die beiden 45-jährigen Deutschen Hanspeter und Annemarie Obrist angetreten. Am Montag starteten sie, um auf dem Weg die Bibel zu lesen und interessante Begegnungen zu haben.
Insgesamt bräuchten die beiden Wanderer für die 6.000 Kilometer Fußstrecke etwa sechs Monate. Wegen der Begegnungen und einigen Besuchen bei Freunden veranschlagen sie jedoch neun Monate Reisezeit. Am Montag sind sie am Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und der Schweiz nach Jerusalem aufgebrochen. Pro Tag könnten sie bis zu 35 Kilometer schaffen, schätzen sie. Ihr Weg führt sie durch die Länder Italien, Kroatien, Albanien, Griechenland, Türkei, Syrien, Libanon und Jordanien. Sie haben nicht nur Schlafsäcke und Isomatten im Gepäck, sondern auch die Bibel, sagte Hanspeter Obrist gegenüber dem Radiosender ERF. Unterwegs will das Ehepaar regelmäßig in der Bibel lesen und „Zeit für Gott haben“. „Wir wollen in Israel die Originalschauplätze der Bibel besuchen und uns ihre Botschaft wieder ganz neu vor Augen führen“, sagte Obrist. Außerdem sind Gespräche mit Menschen eingeplant, die sie auf ihrer Reise treffen. „Begegnungen auf dem Weg nach Jerusalem“ lautet das Motto der Aktion. Im Internet veröffentlichen sie im Weblog www.baseljerusalem.info aktuelle Berichte und Fotos.
Von: J. Schumacher

Regelmäßige Hilfslieferungen waren bekannt04.06.2010 http://www.israelnetz.com
Seit Wochen hatte das israelische Verteidigungsministerium Journalisten detaillierte Listen mit Hilfsgütern vorgelegt, die ständig in den Gazastreifen geliefert wurden — vielleicht mit Blick auf die Gewitterwolken „Hilfsflotte“, die sich am internationalen Horizont zusammenbrauten. So liefert Israel pro Woche weit mehr Hilfsgüter nach Gaza, als der gesamte Schiffskonvoi „Free Gaza“ bringen wollte. Die Israelis beteuern: „Eine humanitäre Krise gibt es in Gaza nicht!“ Pro-palästinensische Hilfsorganisationen kontern, die Lieferungen reichten bei weitem nicht aus, um „die enormen Bedürfnisse der erschöpften Bevölkerung zu befriedigen“. Tatsache ist, dass schon kurz nach dem Gazakrieg die Märkte in Gaza-Stadt voll waren mit allem, was man zum täglichen Leben braucht. Benzin kostete dort im März 2009 genau halb so viel wie in Israel.

Markt in Gaza-Stadt Bild 1
Markt in Gaza-Stadt Bild 1
Markt in Gaza-Stadt Bild 3
Markt in Gaza-Stadt Bild 3

Peres: „Die glücklichsten Jahre meines Lebens“15.07.2010http://www.israelnetz.com
JERUSALEM (inn) — Heute vor drei Jahren übernahm Schimon Peres das Amt des israelischen Staatspräsidenten. Am Mittwoch traf sich der 86-Jährige mit Journalisten in Jerusalem und sprach mit ihnen über seine Pläne und Ideen für die Zukunft. Seine große Vision sei ein Friedensabkommen mit den Palästinensern noch vor Ende seiner Amtszeit.
„Ich glaube, es geht nicht darum, dass die Araber den Israelis gegenüberstehen, sondern, dass Araber und Israelis einer sehr anspruchsvollen Realität gegenüberstehen, auf die jeder eine Antwort geben muss“, sagte Peres laut der Tageszeitung „Jediot Aharonot“. „Ich sehe mir das palästinensische Lager an, das bereits geteilt ist und in dem ein großer Kampf stattfindet. Wir müssen diese Angelegenheit zu einem Ende bringen. Auch wir haben alle möglichen Probleme und Fragen, auf eine seltsame Weise teilen wir das gleiche Interesse — den Konflikt zu beenden. Die Alternative ist sehr kostspielig für beide Seiten.“
Peres äußerte sich auch zum Fall des von Palästinensern entführten Soldaten Gilad Schalit. Die Hamas habe ihre Forderungen für eine Freilassung des Israelis erhöht, derzeit gebe es bei den Verhandlungen eine Wartezeit. „Ich glaube, wir werden Gilad wieder zu Hause sehen. Es wird schwierig werden, nicht unseretwegen, sondern wegen der Hamas.“ Die radikal-islamische Gruppe verlange jedes Mal ein bisschen mehr. An einem gewissen Punkt müsse man dem ein Ende setzen, sagte Peres weiter.
„Mehr Juden nach Israel bringen“
Der Präsident betonte außerdem die Wichtigkeit jüdischer Werte und die Einheit der Juden. Israel müsse für die Juden in der Diaspora attraktiver werden. „Das erste Kapitel der zionistischen Geschichte ist zu Ende. Wir sind nicht länger ein Zufluchtsort. Juden leben relativ sicher in der Welt und um mehr Juden nach Israel zu bringen, müssen wir attraktiv und wettbewerbsfähig sein.“
Die drei Jahre als Oberhaupt des jüdischen Staates bezeichnete er als „die glücklichsten in seinem Leben“. „Ungeachtet aller politischen Angelegenheiten, der Spannungen und Auseinandersetzungen und davon, dass ich in den Zeitungen lese, dass ich die berühmteste Person im Land bin, frage ich mich selbst, wann war ich stärker? Das war, als ich auf der umstrittenen Seite stand, in meinen Kämpfen. Aber jetzt erfreue ich mich an meinem Leben in einer außergewöhnlichen Weise.“
Blick geht nach vorne und nicht zurück
Sehnsucht nach der Vergangenheit habe er nicht, dafür aber Vorstellungen und Visionen für die Zukunft, erzählte Peres weiter. „Ich glaube, Israel kann eine Perle werden. Ich denke, mir wurde eine ungewöhnliche Möglichkeit gegeben, dem Staat zu dienen, ohne all die anderen politischen Spielregeln. Es ist ein großes Privileg und jeder Tag ist voller Erfahrungen für mich.“
Auf die Frage, was er nach Ablauf seiner Amtsperiode in vier Jahren tun wolle, antwortete der Präsident, die Wissenschaft schreite schnell voran und er sei sich sicher, dass es früher oder später Fitnessclubs geben werde, in denen man sowohl den Körper als auch den Geist trainieren könne. „Wenn das passiert, bin ich der erste, der sich anmeldet.“
18 Stunden Arbeit am Tag
Am 2. August wird Schimon Peres 87 Jahre alt. Noch immer arbeitet er rund 18 Stunden am Tag. In den drei Jahren als Staatspräsident hatte er bislang rund 700 Treffen mit Staatsoberhäuptern, Regierungschefs, Parlamentariern anderer Länder oder Vertretern von Organisationen wie den UN. Der ausländischen Presse gab er mehr als 600 Interviews. 27 Mal reiste er zu offiziellen Besuchen ins Ausland und in seinem Amtssitz veranstaltete er rund 260 Empfänge und Zeremonien.
Peres hatte am 15. Juli 2007 als neunter Präsident die Nachfolge von Mosche Katzav angetreten, der wegen des Vorwurfs der sexuellen Belästigung kurz vor Ende seiner Amtszeit zurückgetreten war. Der israelische Staatspräsident wird für sieben Jahre gewählt. Eine zweite Legislaturperiode ist nicht möglich.
Von: D. Nowak

Israelische Ärzte retten Palästinenser nach Schlangenbiss07.06.2010http://www.israelnetz.com
DSCHENIN / AFULA (inn) — Israelische Ärzte in einem Krankenhaus in Afula haben einem 15-jährigen Palästinenser das Leben gerettet. Der aus Dschenin im Westjordanland stammende Junge war von einer Giftschlange gebissen worden. Das dortige Krankenhaus hatte jedoch kein Anti-Serum parat.
Wie das israelische Außenministerium berichtet, hatte Muhammed Kalalwe auf dem Feld seiner Familie gearbeitet, als er eine Giftschlange entdeckte. Bei dem Versuch, das Tier mit einem Stein zu erschlagen, biss ihn die Schlage in die rechte Hand.
Der Vater brachte seinen Sohn in die Notaufnahme des Krankenhauses von Dschenin. Allerdings hatte dieses kein Anti-Serum vorrätig und ordnete daher den Transport in die nahegelegene israelische Stadt Afula an.
Wie der Vater später mitteilte, hatte er Angst, in das israelische Krankenhaus zu gehen. Er sei sich sicher gewesen, dass sie dort ignoriert würden. Laut dem Bericht wurden beide in der Notaufnahme der Klinik jedoch direkt bei ihrer Ankunft auf Arabisch begrüßt. Muhammed habe sofort das lebensrettende Gegengift erhalten, das ihn „vom Rand des Todes“ zurückgeholt habe. Der Junge verbrachte noch zwei Tage auf der Intensivstation für Kinder und wurde dann auf eine kinderchirurgische Station verlegt.
Nach der Behandlung sagte Muhammeds Vater: „Mein Sohn und ich sind nicht mehr dieselben wie vor diesem Vorfall und ich will das mit meiner Familie und meinen Freunden teilen.“ Das palästinensische Volk wisse nicht die Wahrheit über Israel und die palästinensische Medizin habe noch einen langen Weg vor sich, sagte der Palästinenser weiter.
Von: D. Nowak

Der türkische Premierminister Erdoğan11.06.2010http://www.israelnetz.com
Hintergrundkommentar bei http://www.israelnetz.com von 11.6.2010
Recep Tayyip Erdoğan wurde am 26. Februar 1954 in Kasımpaşa, İstanbul, geboren. Seine Familie stammt ursprünglich aus Rize im Nordosten der Türkei. Erdoğan studierte Wirtschaftswissenschaften an der Marmara-Universität in Istanbul und wurde als Profifußballer unter dem Spitznamen „Imam Beckenbauer“ bekannt. Seit 1978 ist er mit Emine verheiratet. Das Paar hat zwei Söhne und zwei Töchter. Sowohl Emine Erdoğan als auch ihre beiden Töchter tragen Kopftuch. Da das Kopftuchtragen als religiöses Symbol in öffentlichen Einrichtungen der Türkei bis Anfang 2008 verboten war, erscheint Frau Erdoğan praktisch nicht bei öffentlichen Anlässen. Die beiden Töchter haben ein Studium in den USA aufgenommen, um das Verbot zu umgehen.
Bei seinem Deutschlandbesuch im Februar 2008 bezeichnete Erdoğan die Assimilation türkischer Einwanderer in Deutschland als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ und regte gegenüber Bundeskanzlerin Merkel die Schaffung türkischer Schulen und Universitäten in Deutschland an. In einer Rede in Köln fügte er hinzu: „Wir müssen die europäische Kultur mit der türkischen impfen.“ Im Februar 2010 folgten 1.500 türkischstämmige Parlamentarier aus mehreren europäischen Ländern seiner Einladung nach Istanbul. Der Berliner Grünen-Abgeordnete Özcan Mutlu lehnte diese ab, mit der Begründung: „Ich habe dort als deutscher Parlamentarier nichts zu suchen. Wir sind kein verlängerter Arm der türkischen Regierung.“